Aktiv älter werden

CIMG5690

Verantwortung übernehmen und  gemeinschaftlich neue Wohn- und Pflegeformen entwickeln

Familienstrukturen verändern sich. Wahlverwandtschaften werden wichtiger. Die Bevölkerungs-gruppe der Älteren und Hochaltrigen wird immer größer. Die 68’er – Generation und die Baby-boomer (geboren in den 50’er und frühen 60’er-Jahren) wachsen in diese Bevölkerungsgruppe hinein und bringen neue Lebenserfahrungen mit. Sie werden durch den demografischen Wandel darauf angewiesen sein, sich gegenseitig zu unterstützen. Neben den traditionellen stationären und ambulanten Pflegeformen bedarf es neuer Konzepte. Die Landschaft der gemeinschaftlichen Wohnprojekte stellt einen Anknüpfungspunkt von vielen dar. Sie wird bisher maßgeblich gestaltet von der Generation 55+, einer Generation deren Leben häufig geprägt ist von einem hohen Anspruch an Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Bundesweit und international gibt es inzwischen Best Practice-Beispiele unterschiedlicher Art. Initiatoren dieser neuen Wohn- und Pflege-Formen stehen einer Reihe von Herausforderungen gegenüber, die je nach Kommune und Bundesland sehr unterschiedlich sein können.

Engagierte Mitglieder des Vereins haben sich im Rahmen des Modellprogramms „Gemeinschaftlich Wohnen – selbstbestimmt leben. Prozesse optimieren – Akteure vernetzen – Quartiere stärken“  mit einem konzeptionellen Praxis-Projekt für  Frankfurt am Main und Umgebung beworben.

Das inzwischen gestartete Projekt „Pfad-Finder in Frankfurt: Wege zur Umsetzung von neuen Wohn- und Pflegeformen in Frankfurt am Main und Umgebung“ ist aus bürgerschaftlichem Engagement entstanden und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Zusammenarbeit mit dem FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., Bundesvereinigung. Das Amt für Wohnungswesen der Stadt Frankfurt am Main und das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. unterstützen das Projekt durch vernetzende Beratung.

Zentrale Fragestellungen sind:

  • Welche Ansätze gibt es jetzt schon?
  • Welche Herausforderungen sind noch zu bewältigen?
  • Welche Kooperationen und Kooperationsformen sind hilfreich?
  • Wie können in und um Frankfurt erfolgsversprechende Wege ausgebaut werden?

Federführend  bearbeitet wird das Projekt von Angela Fuhrmann, Prozessbegleitung – Moderation -Mediation, Frankfurt am Main. Kontakt:  kontakt@angela-fuhrmann.de.

 

Hinterlasse einen Kommentar